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Welche Vorsichtspunkte haben Drei-Achsen-Beschleunigungssensoren
Datum:2025-12-29Lesen Sie:12
Bei der Verwendung von Drei-Achs-Beschleunigungssensoren müssen Sie die Installation, die elektrische Verbindung, die Umweltanpassung, die Kalibrierung und die Kompensation, die Datenverarbeitung und die Wartung und andere Aspekte streng kontrollieren.

Hinweise zur Installation

  • Installationsstandort auswählenVermeiden Sie die Installation in der Nähe von Schwingungsstörungsquellen wie Motoren, Pumpen, Getriebe, um die Auswirkungen äußerer Geräusche auf die Messergebnisse zu verringern. Wählen Sie eine Position, die den gewünschten Messpunkt repräsentiert und vermeiden Sie die Installation in Bereichen, die leicht locker, isoliert oder selbst schwingungsmodisch komplex sind (z. B. am Ende der Schwingbalken).
  • InstallationsanforderungenStellen Sie sicher, dass die Montagefläche glatt und steif genug ist und die Oberflächenrauhe weniger als 10 μm ist, um eine relative Bewegung zwischen dem Sensor und dem gemessenen Objekt aufgrund der Verformung der Montagefläche zu verhindern. Bei der Hochfrequenzschwingungsmessung sind spezielle Montagefestigungen oder Gewindebefestigungen erforderlich, um die Auswirkungen der Montagefrequenz auf das Messergebnis zu verringern.
  • Installationsrichtung festgelegtDie Richtung der X-, Y- und Z-Achsen des Sensors muss vor der Installation festgelegt werden und mit der Bewegungsrichtung des gemessenen Objekts übereinstimmen. Einige Sensoren verfügen über Richtungskennzeichnungen (z. B. Pfeile, Textkennzeichnungen), die streng ausgerichtet werden müssen; Wenn keine Kennzeichnung vorliegt, muss die Richtung durch Experimente oder Kalibrierungen bestimmt werden.
  • Installationsmethode auswählenWählen Sie die richtige Installationsmethode nach den tatsächlichen Anforderungen, wie Schraubenbefestigung, Klebstoff, Magnetsitz usw. Die Schraubenverbindung ist eine zuverlässige Installationsmethode. Bei der Installation müssen Gewindebohrungen auf einer glatten und flachen Installationsfläche gebohrt werden. Die Bohrung ist tiefer als der Schraube, die Fettfläche wird auf der Verbindungsfläche beschichtet, um die Kontaktsteifheit zu erhöhen. Der Drehmomentschlüssel wird installiert, das Montagemoment beträgt 2,5 - 5 Nm. Wenn der Magnetsitz installiert wird, muss er einen gewissen Winkel geneigt werden, um zu vermeiden, dass die vertikale Adsorption eine große sofortige Auswirkung auf die Prüfgenauigkeit hat.
  • Installation der SpannungssteuerungVermeiden Sie bei der Installation eine übermäßige Vorspannung des Sensors (z. B. eine übermäßige Spannung der Schraube), um eine Verformung oder Beschädigung der inneren Struktur des Sensors zu verhindern. Verwenden Sie flexible Kabel oder Stoßdämpfungsdichtungen, um die Auswirkungen der Installationsspannung auf den Sensor zu reduzieren.

Hinweise zur elektrischen Verbindung

  • StromversorgungsanforderungenStellen Sie sicher, dass die Versorgungsspannung stabil ist und im Nennbereich des Sensors (z. B. ±5V, ±10V oder 4 - 20mA) ist, um zu vermeiden, dass Spannungsschwankungen zu Messfehlern oder Beschädigungen des Sensors führen.
  • ErdbearbeitungGute Erdung ist der Schlüssel zur Reduzierung elektromagnetischer Störungen (EMI) und erfordert eine zuverlässige Verbindung des Sensorgehäuses mit der Erdung des gemessenen Systems. In der Regel wird das Grundsatz der Einzelpunkt-Erdung verwendet, um die Bildung von Erdungskreisen zu vermeiden.
  • SignalübertragungVerwenden Sie eine abgeschirmte Doppelkabelübertragung, um die Auswirkungen externer elektromagnetischer Störungen (z. B. Frequenzumrichter, Hochspannungsleitungen) zu reduzieren. Die Signalkabel sollten sich von den Stromkabeln (z. B. Motornetzkabeln) fernhalten und parallele Verkabelung vermeiden. Wenn eine Kreuzung erforderlich ist, muss ein Winkel von 90 Grad gehalten werden, um die Kopplung zu verringern. Die Schirmschicht muss an der Sensor- und Empfängerseite einendeig geerdet werden.
  • KommunikationsvereinbarungFür Sensoren mit digitalen Ausgängen müssen die Taktkabel (SCL/SCK), das Datenkabel (SDA/MOSI/MISO), das Chip Selection Cable (CS) und das Erdungskabel korrekt angeschlossen werden, wobei die Kommunikationsprotokolle, die Taktgeschwindigkeit und die Pegelübereinstimmung (3,3 V/5 V) beachtet werden.

Umweltanpassungsmaßnahmen

  • TemperaturbereichDer Betriebstemperaturbereich des Sensors muss den tatsächlichen Umweltanforderungen entsprechen (z. B. in der Industrieklasse in der Regel -40 ° C - + 85 ° C), um zu vermeiden, dass hohe Temperaturen zu Empfindlichkeitsdrift oder niedrige Temperaturen zur Zerbrechung des Materials führen. Bei schwierigen Temperaturen müssen Sie ein temperaturbeständiges Modell oder eine zusätzliche Temperaturkompensationsschaltung auswählen.
  • Feuchtigkeit und KorrosionVermeiden Sie die langfristige Exposition des Sensors in feuchten, korrosiven Gasen wie Chlor, Schwefelwasserstoff oder Salznebeln, um Kurzschlüsse oder Korrosion von Metallteilen zu verhindern. Für den Einsatz in rauen Umgebungen ist ein dichter Sensor (z. B. Schutzklasse IP67) oder eine zusätzliche Schutzhülle erforderlich.
  • Mechanischer AufprallDer Sensor muss mechanischen Stößen (wie Stürzen, Vibrationen) während der Installation oder des Transports standhalten können, um Schäden an internen Komponenten zu vermeiden. Für hochbelastende Umgebungen (z. B. Explosionstests, Autokollisionsprüfungen) ist die Auswahl eines stoßfesten Modells erforderlich (z. B. MEMS-Beschleunigungsmessgeräte können mehr als 10.000 g widerstehen).

Kalibrierung und Kompensation

  • AnfangskalibrierungVor dem Einsatz des Sensors ist eine erste Kalibrierung erforderlich, um die Zero-Offset- und Empfindlichkeitskoeffizienten zu bestimmen. Drei-Achsen-Beschleunigungsmessgeräte können eine Querachsen-Empfindlichkeit aufweisen (d. h. die Beschleunigung einer Achse beeinflusst die Ausgabe anderer Achsen), die durch eine Matrixkorrektur oder einen Software-Algorithmus kompensiert werden muss. Einige Sensoren verfügen über eine integrierte Kreuzwellenkompensation, die in der Konfigurationssoftware aktiviert werden muss.
  • Auswahl der GrößeDer Messbereich des Sensors muss die maximale Beschleunigung des gemessenen Objekts abdecken (z. B. Modelle, bei denen ein Messbereich größer als der erwartete Spitzenwert ausgewählt werden muss), um eine Sättigung oder Beschädigung des Sensors zu vermeiden. Wenn sich die gemessene Beschleunigung der Obergrenze des Messbereichs nähert, ist ein geringerer Gewinn oder der Einsatz eines höheren Messbereichssensors erforderlich.
  • TemperaturkompensationWenn sich die Arbeitsumgebungstemperatur stark ändert und die Leistung des Sensors erheblich von der Temperatur beeinflusst wird, müssen Sie die Datenhandbuche für die Software-Temperaturkompensation lesen oder einen Sensor mit integrierter Kompensation auswählen.

Datenverarbeitung und Wartung

  • Vorwärme und StabilitätNach der Stromversorgung des Sensors ist eine Vorwärmung von 5 - 15 Minuten erforderlich (spezifische Referenzhandbuch für die Zeit), um den inneren Schaltkreis in einen thermisch stabilen Zustand zu erreichen und den Einfluss von Temperaturdrift zu verringern. Vor der Messung muss der Sensor gemeinsam mit dem gemessenen Objekt stabilisiert werden (z. B. im Stillstand), um anfängliche Fehler aufgrund von Installationsspannungen oder Temperaturgradienten zu beseitigen.
  • DatenaufzeichnungAufzeichnung der Umgebungsbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck) und des Sensorzustands (z. B. Versorgungsspannung, Probenahmefrequenz) bei der Messung für eine nachfolgende Datenverfolgung und Fehleranalyse.
  • SoftwareverarbeitungVerwenden Sie professionelle Software (z. B. LabVIEW, MATLAB) zur Datenverarbeitung, um menschliche Fehler bei manuellen Berechnungen zu vermeiden. Filtern Sie Ihre Daten, entfernen Sie hochfrequente Geräusche oder extrahieren Sie bestimmte Bandsignale.
  • Regelmäßige KontrollenÜberprüfen Sie regelmäßig das Erscheinungsbild des Sensors (z. B. Gehäuse-Risse, Kabelkaputt) und den Verbindungszustand (z. B. Lösen der Verbindung), um beschädigte Teile rechtzeitig zu ersetzen. Reinigen Sie Staub oder Ölverschmutzung der Sensoroberfläche, um zu vermeiden, dass Lüftungslöcher verstopft oder die Wärmeabkühlung beeinflusst werden.
  • LagerbedingungenDer Sensor muss in einer trockenen, korrosionsfreien Umgebung gelagert werden, wobei die Temperatur zwischen -20 °C und +60 °C gesteuert wird. Vor der Speicherung ist eine Schutzspannung an beiden Enden des Sensors (z. B. Kurzschluss oder Verbindungs-Impedanzübereinstimmungslast) erforderlich, um elektrostatische Schäden zu verhindern.